20.10.2009
Kein Zufall

Gewalt als Programm

Die Gewaltbereitschaft der NPD ergibt sich aus ihrem faschistischen Weltbild. Politische Gegner, Richter, Journalisten, demokratische Politiker, Ausländer und andere zu Feinden erklärte Gruppen werden diffamiert und bedroht. Offiziell spricht sich die Parteiführung gegen Gewalt aus, weil sie um den legalen Status der Partei fürchtet. Oft genug sprechen aber auch führende Funktionäre Klartext, wie in diesen Beispielen.

»Kämpft! Nur wer kämpft hat die Chance auf den Sieg. Und wenn wir zur Macht gelangen, dann besteht darin auch die Verpflichtung, jene einer gerechten Strafe zuzuführen, die für diese Ausplünderungspolitik unseres deutschen Volkes Verantwortung tragen und heute noch uns frech ins Gesicht grinsen. Also, liebe herrschende Klasse, seht euch vor, denn wer Wind sät, wird Sturm ernten. Lasst uns Sturm sein!«

Rede auf einer Demonstration in Rathenow, 16.06.07 (Udo Pastörs)

»Die nationale Opposition in Deutschland ist aufgestanden und sie ist angetreten, ein niedergehendes System der Lüge und Heuchlerei, der sozialen Ausbeutung (...) den letzten Stoß zu geben!«

Rede auf einer Demonstration der »Initiative gegen das Vergessen« in Magdeburg, 15.01.05 (Thomas Wulff)

»Sie können nur etwas wegkriegen, wenn sie es bekämpfen. Ich glaube, dass wir sehr viele krankhafte Keime in unserem Staatswesen haben. Wenn du Wundbrand kriegst und noch irgendwie Kraft hast, dann nimm dir ein Beil und hau dir das faule Bein ab. Weg damit! Man muss das gesund schneiden.«

Printmagazin Stern 37/2006, S.82 (Udo Pastörs)

Diese und weitere Belege finden Sie in der Broschüre »Verfassungsfeind NPD. Dokumente eines Kampfes gegen die Demokratie« vom Innenministerium Sachsen-Anhalt: pressestelle@mi.sachsen-anhalt.de

Eine Kampagne der VVN-BdA
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